News

Europäisches Forum Alpbach
Das Generalthema vom Forum Alpbach 2018 „Diversität & Resilienz“ - diskutiert in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Technologie, Wirtschaft, Recht und Finanzen - brachte eine klare Botschaft: Innovation/Zukunftsfähigkeit braucht das Zusammenwirken von Diversität & Resilienz. Die Förderung von Frauenkarrieren spielt dabei eine zentrale Rolle.
Beatrix Hausner stellte Interessierten das Projekt Gender Career Management bei der "Zukunft Personal - Austria" vor. Fazit: Unternehmen machen sich Gedanken über eine neue Führungskultur mit variablen Arbeitsmodellen.
Strateginnen gesucht
Da Frauen sich selten über ihre strategischen Kompetenzen und Vorgehensweisen austauschen, wurde die erste Peer-to-Peer Veranstaltung unter dem Motto „Strateginnen gesucht“ durchgeführt.
Das war der gemeinsame Slogan, mit dem das erste Peer-to-Peer-Vernetzungstreffen für weibliche Führungskräfte in Linz, am 7. November 2018 beendet wurde. Netzwerken mit anderen, die in ähnlichen Positionen tätig sind, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen oder ähnliche Ziele verfolgen, war das Ziel. (Potenzielle) weibliche Führungskräfte, erfahrene und noch am Anfang ihrer Karriere stehende, sowie junge Frauen, die „das Zeug“ zur Führungskraft haben, wurden eingeladen, um sich zu bisherigen Erfahrungen, karrierefördernden Schritten oder Barrieren auszutauschen. Zentral dabei war das Kennenlernen, Vernetzen und Erfahrungen austauschen. Für die kommenden Vernetzungstreffen wurden bereits mögliche Themen gesammelt, wie z.B: Wie kann tradierten Rollenbildern entgegengewirkt werden? Wie schaut ein Kompetenzprofil für Führungskräfte aus? Was kann ich selbst dazulernen. Oder Agiles Management, new work, etc. – was heißt das für uns Frauen? Nächster Termin: Dienstag, 5.2.2019, 10-13 Uhr.
Gruppenfoto des Peer2Peer Treffens vom 06.11.2018
Wer kennt es nicht? Das berühmte „Bier nach der Arbeit“ ist DIE Gelegenheit für viele Männer, sich beruflich auszutauschen und zu netzwerken. Beim Peer-to-Peer Treffen am 06. November standen die Herausforderungen für Frauen in Führungspositionen im Mittelpunkt der Gespräche. Dabei wurde deutlich, dass neben Problemen wie knappe Zeitbudgets, Berufsklischees oder auch konservativem Führungsverständnis, Frauen unter anderem deshalb benachteiligt sind, weil sie (oft wegen familiärer Verpflichtungen) das „Bier nach der Arbeit“ nicht in Anspruch nehmen können oder wollen.